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Tenogebirge - faszinierende Landschaft - ein Wunder der Natur

Teno-GebirgeWer an Teneriffa denkt, der träumt sogleich von der Kanareninsel des ewigen Frühlings, ihrer einzigartigen und facettenreichen Natur, ihren weichen wohltuenden schwarzen Vulkanstränden und ihrer reichen Kultur sowie der Geschichte.

Das taubenblau gefärbte Tenogebirge gehört zu den unglaublichen Naturschönheiten mit einer Vielzahl an interessanten Wanderungen auf Teneriffa und interessanten Naturbeobachtungen.

Insgesamt bietet das Tenogebirge unzählige Wanderrouten. An klaren Tagen schaut man weit in die Ferne – Von Punta de Teno mit beiden Leuchttürmen bis zur Nachbarinsel La Palma. Gelegen im Nordwesten Teneriffas empfiehlt sich das Erleben des Tenogebirges zwischen den Städten Santiago del Teide und Buenavista del Norte. Als wenn die hier verlaufende Serpentinenstraße von Masca und Buenavista del Norte nicht abenteuerlich genug wäre, bietet das über eintausend Meter hohe Tenogebirge bei Wanderungen atemberaubende Aussichten auf die Insel, steile Felsen und einzigartige Pflanzen- und Tierwelt.

 

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 Doch Aufgepasst!

Wem beim Erklimmen des Andengebirge und den dargebotenen einzigartigen Naturschauspielen schon die Sprache verschlagen wird, der wird auf seinen Wanderungen durch das Tenogebirge auf eine ganz andere Art und Weise mit der Natur in Berührung kommen.

 

Unbekannt verkannt - so lässt sich am Besten die wortraubende Schönheit des noch unerforschten Tenogebirges beschreiben. Wenn es für diese einmalige Schönheit und Einzigartigkeit überhaupt weltliche Begriffe gibt. Hier lässt sich auf einsamen stillen Pfaden ganz besondere Wanderluft atmen. Hier lässt es sich ganz besonders gut erholen. Üppige Naturlandschaften, beeindruckte Aussichten - das Tenogebirge ist ein Wunder der Natur.

Die Landschaft des Teno Gebirges wird durch steil aufragende Felsformationen sowie schmale Schluchten bestimmt. Menschliche Ansiedlungen gibt es hier wegen den harten Lebensbedingungen wenige. Beim Besuch eines Bauern gewinnt man schnell den Eindruck, dass die Zeit hier seit Jahrhunderten pausiert.
Landwirtschaftlich gesehen, ist das Teno Gebirge eher unbedeutsam. Genutzt werden lediglich Terrassenflächen. Hinzu kommt die defizitäre infrastrukturielle Situation. Die Ansiedlungen im Teno Gebirge lassen sich, mit Ausnahme der Strasse zwischen Masca und Santiago del Teide, auf schmalen Gebirgspfaden und dem Luxus eines Eselritts erreichen. Diese Wege nutzte schon Teneriffas Urvolk, die Guanchen.

 

Nordwesten Teneriffas

Das Tenogebirge - ein vergessenes Juwel Teneriffas

Faszinierende Landschaft...

Aus Weinbergen, Bananenplantagen, Strelizienfeldern sowie märchenhaften Lorbeer- und Pinienwäldern ragen bizarre hellbraune, orange oder graue Felsen hervor. Ja, das Tenogebirge ist wahrhaft ein Juwel unter den Gebirgen. Hat man nicht ausreichend Ruhe, Zeit und Ausdauer zu Fuß sich die Schönheiten des Gebirges zu erschließen, so bietet sich auch hervorragend eine Tagestour auf vier Rädern an: Von Santiago del Teide, dem nordwestlichen Zipfel der Insel, bis nach Buenavista del Norte - einmal quer durch das Tenogebirge, bitte! Romantische Dörfer, kulturelle Pralinen und Aussichtspunkte entlang serpentinenreicher Gebirgsstraßen versprechen einen unvergesslichen Ausflug - doch dazu später mehr. 

 

Besticht das Andengebirge durch sein Grün, so überzeugt das Tenogebirge durch seine konträren Landschaften. Es ist eines der ältesten Gebirge der Insel und bietet ein so facettenreiches Naturerleben: tiefe Schluchten neben archaischen Hochebenen, dichte duftende Kiefernwälder wechseln zu fruchtbaren Küstenstreifen, Steilküsten und rosafarbene Blumenalmen - das Tenogebirge ist vor allem eins: Ein konträres, doch harmonisches Naturkunstwerk der besonderen Art. Jeder Fotograf erlebt ein Paradies an unterschiedlichen Fotomotiven.

 

Geologische Entstehung des Tenogebirges

In erdgeschichtlicher Hinsicht gilt das Teno Gebirge als eigenständiger Bestandteil der Insel. Vor Jahrmillionen gab es die Insel Teneriffa noch nicht. An deren Stelle hatten sich drei kleinere Inseln formiert. Eine davon konstituierte aus Lava das heutige Teno Gebirge. Forscher nehmen an, dass es sich dabei um den ältesten Teil Teneriffas handelt. Die Wissenschaftler schreiben diesen Felsformationen ein Alter von rund 17 Millionen Jahren zu.

Die Landschaft des Teno Gebirges wird durch steil aufragende Felsformationen sowie schmale Schluchten bestimmt. Menschliche Ansiedlungen gibt es hier wegen den harten Lebensbedingungen wenige. Beim Besuch eines Bauern gewinnt man schnell den Eindruck, dass die Zeit hier seit Jahrhunderten pausiert.
Landwirtschaftlich gesehen, ist das Teno Gebirge eher unbedeutsam. Genutzt werden lediglich Terrassenflächen. Hinzu kommt die defizitäre infrastrukturielle Situation. Die Ansiedlungen im Teno Gebirge lassen sich, mit Ausnahme der Strasse zwischen Masca und Santiago del Teide, auf schmalen Gebirgspfaden und dem Luxus eines Eselritts erreichen. Diese Wege nutzte schon Teneriffas Urvolk, die Guanchen.

 

finca de guergues

So wunderschön die Geländeformationen des wohl über 10 Millionen Jahre alten Gebirges auch sein mögen, so stellen sie doch zugleich auch einen kaum wirtschaftlichen Lebensraum für den Menschen dar. Lediglich kleinste Flächen und Gebiete bieten sich als Ackerfläche und für die Landwirtschaft an. Vereinzelnd, von der Außenwelt abgeschlossen haben sich kleine feine Dorfgemeinschaften über die letzten hundert Jahre etabliert und gehalten. Doch sie legen abgeschieden und oft vom Rest der Welt vergessen. Umso aufregender, schöner und spannender wird daher ein Besuch dieser Plätzchen der Welt. Hier macht man eine Reise in die Zeit.

Kultur pur. ... und besonderes einheimisches Essen.

 

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Das Tenogebirge erleben…

Die Masca Schlucht im Tenogebirge

Die wohl einzig bekannte Wanderung im Tenogebirge ist die berüchtigte Wanderung durch die 'Masca Schlucht'. Mag dem ein oder anderen Wanderer seinem Gedächtnis das Tenogebirge entfallen, so kennt jeder Wanderexperte die 'Masca Schlucht'. Bei einigen löst der Name eine wohltuende Gänsehaut aus, bei anderen beginnen die Augen voller Ekstase zu leuchten. Ja, die Wanderung durch die berüchtigte Masca Schlucht ist abenteuerlich. Doch das Felslabyrinth von Masca ist nicht nur abenteuerlich, es ist auch eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die reizt. ... und das erlebbare Naturschauspiel während dessen ist Mühe, Anstrengung und Risiko wert. Kamera bitte nicht vergessen. Masca, das Dorf selbst, darf natürlich nicht bei dieser Wanderung vergessen werden. Reizvoll und charmant - das ist Masca. Schnuckelige, kleine Restaurants und Cafés laden zum gemütlichen Verweilen mit Traumausblick ein. Putzige Geschäftchen verleiten zum Stöbern in Handwerkskunst. In Masca trifft man ein bevor man sich wagemutig über die Schlucht wagen möchte und nachdem man erfolgreich und unversehrt den Adrenalinkick des Tages erlebt hat. 

Mehr über die Masca Schlucht erfahren Sie hier!

 

Die Landzunge Punta de Teno

Im Nordwesten der Kanareninsel gelegen, streckt sich das Tenogebirge bis auf 1200 Metern vom Meeresspiegel Richtung strahlend blauen Himmel. Westlich an die Ausläufe des Gebirgszugs angrenzend, befindet sich die bekannte, weit ins Meer hineinreichende Landzunge Punta de Teno. Von ihr aus bietet sich ein faszinierender Blick auf die Nachbarinsel La Gomera. Bei guter Sicht ist selbst La Palma in der Ferne zu erahnen. Ein wunderbarer szenischer Ausblick. Der Anblick ist einfach ein ganz besonderer. Vor allem, wenn die Nachmittagssonne im Gegenlicht das Meer in einen Sternenozean verwandelt. Als kleiner Hinweis: Die Warnschilder sind zu recht angebracht. Bei schlechtem Wetter ist dringend davon abzuraten sich auf die Landzunge zu begeben. Wind, Wetter und die Elemente sollte man nie auf die leichte Schulter nehmen. Ebenfalls befindet sich ein kleiner, gemütlicher und vor allem ruhiger Strand direkt am Punta de Teno. Statt Touristenlärm und Motorbote kann man hier Sonne, Sommer, Strand und Meer in ruhigen entspannenden Zügen genießen. ... und das meistens auch noch alleine. Denn außer Einheimischen, die sich hier vornehmlich am Wochenende tummeln, ist der Strandabschnitt unter der Woche eher weniger bis gar nicht besucht. Dennoch sorgen schnuckelige kleine Restaurants für einen schmackhaften Happen zwischendurch.

 

guergues steigDer „verschlungene“ Nordhang

Doch das Tenorgebirge ist viel mehr als bloß die 'Masca Schlucht'-Wanderung. Nur wissen viele davon nichts. Vor allem am Nordhang schlängeln sich längst vergessene Wege (mit sehr guten Wanderinstruktionen) durch unberührte Natur und laden sie erfrischenden Wanderungen ein. Über Stock und Stein, entlang verschlungener Pfade, über immer grüne Wiesen und durch immer grüne Wälder, entlang in den Fels gewundener Pfade über aussichtsreiche Kämme und Gipfel. Das ist das Tenogebirge. Möglichst Kurvenreich? Mit unvergesslichen Aussichten? Auf de Spuren längst vergessener Bergdörfer? Für jeden Geschmack bietet das Tenogebirge den perfekten Wanderweg. Für zahlreiche Routen wird jedoch der Hinweis gegeben, nur von wirklich erfahrenen Wanderern bestritten zu werden.

 

Der Erjos-Paß

Zwar eine stramme, aber gemütliche und schaffbare Wanderung. Besucht man in den Frühlingsmonaten die Vulkaninsel, so muss man den Erjos-Paß besteigen. Ab einer Höhe von 1000 Metern weiß man dann auch warum. Für alle, die nicht warten können, es mit eigenen Augen zu sehen und mit dem eigenen Leib zu spüren, dem soll gesagt sein, dass er sich auf ein Blumenmeer so weit das Auge und der Horizont reich freuen kann. In weiß und gelb und violett und rosa leuchten die Blumenwiesen. Es blüht, es blüht. Da wird einem ganz anders ums Herz. Das Tenogebirge wird für einen kurzen Augenblick der Zeit von einem Blütenteppich in Farbtupfern überzogen. Farben und Leben wohin der Kopf sich neigt, worauf der Blick auch fällt. Jeder Wimpernschlag enthüllt ein neues Farbenwunder der Natur. Die Luft süßlich gefüllt von Millionen von Düften. Wie schön! Die Tümpellandschaft mit ihren farbenreichen Wildkräutern ist bekannt für ihre vielfältige Flora- und auch Faunalandschaft. Denn zwischen den feuchten Kräutern quaken fröhlich Frösche, zwitschern übermütige Vögel und an den kleinen Seen und Tümpeln tummeln sich die unterschiedlichsten Wald- und Bergbewohner.

 

Abwechslungsreiche Wanderungen für Groß und Klein?

Sind Kinder mit von der Partie? Die Wanderung durch den Barranco de la Linde sorgt bei Groß und Klein gleichermaßen für Spaß, Vergnügen und eine gemeinsame schöne Zeit. Die Wanderung sorgt für abwechslungsreiche Landschaften und Abenteuer. Ehe man sich versieht befindet man sich in Mitten der Suche nach dem verschollenen Schatz des gefürchteten Piraten Smörbarts. Über gewundene sandige Pfade, entlang steiniger verwachsender Wege, über glatten Felsen, vorbei an der steilen Basalt Felswand - bis schließlich eine noch steilere und größer Felsformation das Weiterkommen schier unmöglich macht. Die reliefartigen Felsformationen, die Basaltsäulen und die kreativen Gebilde aus Bimsstein sind fantasieanregend und verleihen der erlebten Piratenstory noch mehr Realität. Doch an der steilen Felswand angekommen, müssen enttäuschte Schatzsucher umkehren, nur um nach 2 ½ Stunden aufregender Wanderungen am Parkplatz angekommen, mit einem riesengroßen Eisbecher belohnt zu werden. Na, da war wohl eine geheime Botschaft für die Mamies und Daddies dieser Welt am Fuße der Felsformation versteckt. Doch nicht nur Schatzsucher und Piraten kommen hier auf ihre Kosten. Die Wanderung durch den Barranco de la Linde ist besonders für Vogelkundler und -liebhaber etwas ganz besonderes. Hier sollte man den Blick nie vom Himmel richten, denn im Barannco de la Linde ist die wohl größte freilebende Falkenpopulation beheimatet. In der sich ausdehnenden Stille der unendlichen Natur klingt der einsame Falkenschrei ganz besonders poetisch, fast schon melancholisch. Botaniker und solche die es werden wollen, finden hier ein wahres Paradies an verschiedener Flora.

 

Wanderungen zum Pico la Vera

teno gebirgeHoch hinauf kommt man bei der Wanderung auf den Pico la Vera - den höchsten Punkt des Tenogebirges. Steil und stetig, so lässt sich die Wanderung wohl am Besten beschreiben. Steil und stetig und mit einmaligen Aussichten, trifft es wohl noch besser. Schon nach den ersten wenigen Metern, direkt hinter einer Kurve eröffnet sich der herrliche Ausblick auf das selig schlummernde kleine Dörfchen El Molledo, das sich entzückend idyllisch in die Berglandschaft einfügt. Ein schauriges Szenario bietet die sich auf dem Wanderweg befindende abgebrannte Finca. Bis auf die Grundmauern niedergebrannt, erinnert es schwarz und verkohlt an die feurige Tragödie von 2007. So wie es da einfach und verlassen, überwuchert und von der Natur zurück erobert, steht, so ist es doch ein ganz besonderer schauriger Anblick - und auf jeden Fall ein besonderes Fotomotiv. Da hat Feuer Zerstörung angerichtet. Doch verkohlte Asche bringt fruchtbaren Ertrag: frische, saftige, junge Ginstersträucher erheben sich rebellischen aus den Aschen ihrer Vorahnen. Der Weg zum Gipfel führt durch die spektakulären Welten der Montana La Hoya und der Montana Bilma. Auch bei dieser Wanderung sind die sich zeigenden und offenbarenden Felsformationen einfach unbeschreiblich. Ein immer wiederkehrendes Merkmal des Tenogebirges. Wem das Adrenalin bis jetzt noch nicht zum Kopf gestiegen ist, dem wird es spätestens dann passieren, wenn er sich entlang einer gigantischen Felswand weiter den Weg gen Gipfel bahnt, während sich unter ihm klaffend die Schluchten öffnen, während man eine nicht zu übertreffende Panoramasicht auf La Gomera genießt. Der Gipfel ist in einer guten Stunden erklommen. Ist man erst einmal angekommen, so wird man mit unberührter Natur, frischer Bergluft, Ruhe und Stille belohnt. Hier lässt es sich aushalten. Wenn man dann bedenkt, dass mit dem Abstieg nach Tamaimo der wohl schwierigste Teil der ganzen Wanderung beginnt, ist man noch mehr dazu geneigt, eins mit Natur und dem Gipfel zu werden. Nach 'unten' geht es übrigens vom Gipfel aus über zwei Wege. Der wohl verlockendere, dabei aber weit aus gefährlichere Pfad führt durch einen Bergtunnel. Schlecht bis kaum beleuchtet führt er dazu auch noch an einer sehr steil nach unten abfallenden Felswand entlang. Man endet schließlich in Los Gigantes. Nicht ohne Grund wird diese Route des öfteren für Wanderer gesperrt. Der zweite, zwar steile, dafür aber sichere Abstieg führt über serpentinenreiche Wege nach Tamaimo. Die sich als farbliche Tupfer auf verkohlter Erde allmählich durchsetzenden Kanarischen Riesenbergmohrrüben, sind ein lustiges und farbenreiches Augenspektakel. Tamaimo ist schnell erreicht, hat man erst einmal begonnen den Abstieg in Angriff zu nehmen. Wem die gesammelten Eindrücke für den tag genug sind, kann erfüllt mit Erfahrungen und neuen Bilder in den nächsten Bus steigen. Wer noch vor Energie und Wanderkraft sprüht, kann seine Wanderung nach Santiago del Teide in Angriff nehmen.

 

Doch Vorsicht: Es geht stetig und steil erneut bergauf!

 

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Auf vier Rädern durch das Tenogebirge

Das Tenogebirge bietet sich als hervorragendes Tagesausflugsziel mit dem Mietwagen an. Natürlich werden auch geführte Touren im Reisebus angeboten, doch mehr als eine schnelle Abfertigung erfährt man hier nicht. Zudem ist ein Großteil des Gebirges mit dem Bus nicht passierbar. Möchte man das Tenogebirge also schnell und bequem erkunden, so bietet es sich am besten mit dem eigenen Auto an. Man ist flexibel, eigener Herr (oder Frau) der Zeit und kann anhalten, wenn man möchte. Denn so viele traumhafte und unvergessliche Ausblicke und Landschaftsszenarien wie sich auf dem serpentinenreichen Wegen des Tenogebirges zeigen, findet man selten auf der Welt.

Wer das Tenogebirge auf vier Rädern erkunden möchte, sollte die folgenden Orte und Dörfer auf seiner Route einplanen: Santiago del Teide, Valle de Arriba, Erjos, Ruigomez, El Tanque, La Vega, Los Silos sowie Buenavista del Norte und das bekannteste Bergdorf Teneriffas Masca.

Als die typische Fahrtroute wird die Strecke von Santiago del Teide nach Masca genannt. Doch noch in Santiago del Teide muss man zwischen zwei Straßen, die beide durch unterschiedliche Bereiche des Gebirges führen, wählen. Die Hauptstraße, damit wesentlich schneller, sicherer aber auch szenenärmer, führt Richtung Nordosten und endet in Garachico. Möchte man hingegen die Wunder der Natur erleben, so sollte man sich für die gemütliche Strecke über Masca nach Buenavista del Norte entscheiden. Eine schmale und sehr kurvige Straße bringt den fußfaulen Ausflugstouristen auf 1300 Meter: die Südflanke des Gebirges. Die Aussichten, die sich nach jeder Kurve, über den westlichen Teil Teneriffas sowie den Teide Nationalpark, bieten sind einfach atemraubend. Wunderschöne Vielfalt Teneriffas. Wunderschöne Einzigartigkeit der Natur. Abgelöst wird dieses grüne Landschaftsszenario von der bizarren und faszinierenden Welt der Felsformationen des Tenogebirges. Ein Meer aus Spalten und Schluchten eröffnet sich auf 1300 Meter höher vor einem. Der Weg nach Masca führt hinab an diesen Spalten und Schluchten, auf engen, kurvigen Pfaden ins tiefe Herzen des Tenogebirges. Die Aussichten sind spektakulär, das Fahren ebenfalls ein wahrer Nervenkitzel. Ein Halt in Masca muss auf jeden Fall mit eingeplant werden. Nicht nur, um die schwitzigen und zittrigen Finger und Hände nach der einstündigen Serpentinenfahrt zu beruhigen, sondern vor allem, um den Charme und Charakter des kleinen Bergdorfes kennenzulernen. Nicht umsonst wird es als das wohl schönste Dorf Teneriffas bezeichnet. Idyllisch und wie aus einer fremden Zeit wirken die zarten weißen Berghütten in Mitten des tiefen Grüns des Waldes. Wie in einem wunderschönen Märchen, so fühlt man sich, wenn man durch die schmalen mit Kopfsteinpflaster bedeckten Gassen des Dörfchens schlendert. Doch die Reise geht weiter nach Buenavista del Norte. Hier wird man vom Zahn der Zeit und dem Tourismus wieder eingeholt; gehört dieser Teil des Tenogebirges doch zu den typischen Touristenrouten, die auch zur Genügen von Tour- und Reisebussen angefahren werden. Je näher man sich Buenavista del Norte nähert, desto mehr verliert die Landschaft ihren Reiz. Doch nichts ist besser als ein langsames Ausklingen naturberauschender Eindrücke. Zum perfekten Abschluss eines solchen Tages fehlt nur noch ein romantischer Sonnenuntergang. ... und auch dieser fehlt nicht: Am Nordwestzipfel ist die Landzunge Punta de Teno gelegen. Hier küsst die Sonne den Ozean auf eine ganz besondere intime Art und Weise. Die Leuchttürme, die sich auf der Landzunge gen Himmel recken sind darüber hinaus ein stets attraktives Fotomotiv.

 

Das Tenogebirge ist ein zu Unrecht vergessenes Juwel der Natur...

Bietet es doch ebenso spektakuläre Naturerlebnisse, aufregende Wanderungen, ruhige Momente und unvergessliche Erlebnisse wie die Teide, der höchste Berg der Insel und auch Spaniens. Wandert man durch das Tenogebirge, so sieht man Teneriffa mit anderen Augen. Mit den Augen der Zeit. Denn hier trifft zehn Millionen Jahre altes Gestein auf mittelalterliche Dörfer und neumodische interessierte Touristen. Das Tenogebirge bietet vor allem eins: einen ganz anderen Blick auf Teneriffa, den man sonst nicht bekommen würde.

Das wohl älteste Gebirge der Insel ist mehr als nur einen kleinen Ausflug wert. Wie denn auch, wenn schon alleine der längste Wanderweg nach Punta de Teno eine Gesamtlänge von mehr als 20km aufweist? Was? Keine Herausforderung?

 

Das Tenogebirge wartet auf Sie.

 

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