El Teide - die Namensgebung

Die Bezeichnung "El Teide" wurde dem Begriff "Echeyde" entlehnt. Dieser Name steht in der Sprache der Guanchen, der Ureinwohner Teneriffas, für den Aufenthaltsort eines Dämonen, der den Sonnengott Magec fing. Echeyde beschreibt jenen Ort, an welchem der Gott gefangen war. Die Legende berichtet, dass die Befreiung des Sonnengotts mit Hilfe des Gottes Achamán möglich wurde. Er war es auch, der den Echeyde mit einem Stopfen, dem "Zuckerhut", verschloss.

Bedeutung des Vulkans:

Der Pico del Teide ist die höchste Erhebung auf dem kanarischen Archipel sowie ganz Spaniens. Mit einer Höhe von 3.718 Metern, einem Alter von über 170.000 Jahren sowie einer Caldera mit dem Durchmesser von 16 km, ist der im Zentrum Teneriffas gelegene Teide ein beeindruckender Berg. Weltweit gibt es lediglich zwei höhere Vulkankegel. Bereits die ersten Sonnenstrahlen zeichnen seine Form mit einem riesigen Schatten auf das Meer. Die Region des Teide ist heiss während des Hochsommers bei Temperaturen um 40 Grad. Bei Frostgraden im Winter sind die höheren Regionen dieses Vulkanbergs mit Schnee bedeckt.

Region Teide:

Der Teide befindet sich in der Mitte Teneriffas in der Region der Gemeinde La Orotava inmitten eines seit 1954 bestehenden Nationalparks.

Gipfelstürmung des Teide:

Die an eine Mondlandschaft erinnernde, einzigartige Kraterlandschaft auf dem Gipfel des Teide kann besuchen, wer sich durch eine entsprechende körperliche Fitness auszeichnet und über eine offizielle Genehmigung der Verwaltungsbehörde des Teide-Nationalparks verfügt. Erleichtert wird der Aufstieg durch die seit 1971 eingerichtete Seilbahn. Die Fahrt führt mit 8m/s über eine Distance von rund 2,50 km bis in die Alpinzone auf 3.555 m. Die Aussicht von dort auf die Nachbarinseln La Palma, Gran Canaria, La Gomera, Fuerteventura, Lanzarote und El Hierro ist atemberaubend. Bis zum Krater sind es von der Endstation der Seilbahn nur noch 160 Höhenmeter Fussweg. Dort blickt man in einen Schlund, aus welchem es rätselhaft schwefelgelb leuchtet. Alternativ kann man den waghalsigen Aufstieg über die Serpentinen des Fussweges versuchen. Dabei sollte man die Schutzhütte Alta Vista und die nahe gelegene Eishöhle besuchen. Auch im Hochsommer ist der See innerhalb der Höhe vereist und die Wände sind voller Eiszapfen.



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