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Aeropuerto de Tenerife Norte (TFN) – Flughafen Teneriffa Nord

Bereits im Jahr 1946 eröffnet, ist der Flughafen im Norden der Insel vor allem durch seine außergewöhnliche Lage bekannt. Der Aeroporte de Tenerife Norte liegt auf einer Hochebene im Nordosten Teneriffas – rund 13 Kilometer von der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife entfernt. Über eine 3,4 Kilometer lange Start- und Landebahn wird hier der gesamte Flugverkehr abgewickelt.

Auf dem Flughafen finden Sie unter anderem ein Restaurant, zwei Cafés und einen Imbiss. Es gibt eine Apotheke und einen Kiosk. Verlorene Gegenstände können im Fundbüro abgeholt werden. Bankautomaten stehen zur Verfügung.

Für die Weiterfahrt vom Flughafen zu Ihrem Zielort, können Sie sich bei einer der im Aeropuerto ansässigen Autovermietungen einen Wagen mieten.

Vor dem Flughafen finden Sie Bushaltestellen und natürlich einen Taxistand.

Unfallgefahr durch Nebel, Wind und Wolkenbildung

Sicher haben Sie schon davon gehört: Die ungünstige Lage des Flughafens birgt Gefahren - Passatwolken, gefährliche Nebelfelder und Scherwinde behindern den Flugverkehr erheblich. Auf dem Flughafen ist es schon häufig zu schweren Zwischenfällen gekommen.

In den vergangenen 60 Jahren kamen mehr als 1000 Menschen bei Flugunfällen uns Leben:

  • 10 Jahre nach der Eröffnung des Aeropuerto Tenerife Norte, im September 1956, stürzte ein Flugzeug beim Landeanflug in ein Haus. Die Flugzeuginsassen überlebten, eine Person am Boden wurde bei dem Unglück getötet.
  • Neun Jahre später, im Mai 1965 kam es erneut zu einem Unfall bei einem Landeanflug. Ein Flugzeug  kollidierte mit einem Bulldozer, der rund 50 Meter neben der Landebahn stand. Die Maschine zerbrach - 30 Personen starben.
  • Nur einige Monate später, im Dezember 1965, stürzte ein Flugzeug direkt nach dem Start ab. 32 Menschen verloren ihr Leben.
  • Im September des darauffolgenden Jahres starb ein Mensch bei einer Notwasserung.
  • Am 3. Dezember 1972 verloren 155 Personen bei einem Absturz das Leben. Der Pilot verlor – aufgrund extrem schlechter Sichtverhältnisse - kurz nach dem Start die Kontrolle über das Flugzeug.
  • 538 Todesopfer forderte eine besonders tragische Flugzeugkatastrophe, die sich am 27. März 1977 ereignete. Damals kollidierten zwei Flugzeuge des Typs Boing 747 miteinander. Die Unfallursache konnte nie zweifelfrei geklärt werden, sicher ist jedoch, dass dichter Nebel und Kommunikationsprobleme eine entscheidende Rolle spielten.
  • Eine aus Manchester kommende Boing 727 prallte im April 1980 beim Landeanflug gegen einen Berg. Das Unglück forderte 146 Menschenleben.

Zum Glück haben sich in der jüngeren Vergangenheit keine weiteren dramatischen Unfälle ereignet. Doch auch wenn Sicherheit auf dem Flughafen im Norden der Insel das höchste Gebot ist, das Wetter lässt sich nun mal nicht ändern. Und so sorgen Nebel, Wind und Wolken auch noch heute für Aufregung und gelegentlich auch für Verzögerungen im Flugverkehr.

Weit mehr Maschinen landen und starten aber ohnehin am Flughafen Reina Sofía im Süden der Insel. Und dort, das steht fest, ist es noch nie zu derart schrecklichen Unfällen gekommen.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie sicher und gesund an Ihrem Zielort eintreffen!

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