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Ja was summt und brummt denn da? Die Bienen auf Teneriffa

Wer kennt das nicht? Gerade hat man es sich gemütlich gemacht und freut sich auf ein ruhiges Frühstück, eine Tasse Kaffee oder auch auf ein Stück leckeren Kuchen und schon hört man sie und hat sie auch als „Gäste“ am Tisch. Die Bienen. Sie kommen, nehmen sich ungefragt, wonach ihnen ist und irgendwie beschleicht einen das Gefühl, dass sie einem diesen wohlverdienten himmlischen Genuss nicht gönnen mögen.

Aber ist das wirklich so? Nein, sicher nicht. Sie möchten auch einfach nur ein Stück dieser Leckereien für sich abhaben. Schließlich sind es fleißige Tiere, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als für den Weiterbestand der Natur, der Menschen und für den leckersten Honig auf den Tischen der Menschen sorgen. Da steht ihnen doch eine kleine Gabe der Menschen mit Sicherheit zu. So können sie ihren Appetit stillen und dann wieder ihrer Arbeit nachgehen.

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Die Bienen und der Mensch

Klar, so eine Biene kann einem schon manchmal ein wenig Angst einjagen. Insbesondere dann, wenn man nicht weiß, wie man mit ihnen umgehen soll. Hat man doch nur den schmerzhaften Bienenstich und dessen Folgen im Kopf. Die auf alle Fälle falsche Lösung ist zu versuchen, die Bienen mit wilden Gesten zu verscheuchen oder gar sie zu erschlagen.

Als Erstes gilt es Ruhe zu bewahren. Dann einen kleinen Teller zu nehmen, ein wenig seines eigenen Essens darauf zu legen und den Teller dann etwas Abseits zu stellen. Die Bienen werden dieses Angebot gerne annehmen und ihren Anteil in gewisser Entfernung mit Freude verspeisen. So hat Jeder gewonnen und das bekommen, was er gerne möchte.

Teneriffas Bienen und ihr wertvolle Arbeit

Aber warum sind die Bienen insbesondere auch auf Teneriffa so wichtig und warum sollten sie unter allen Umständen geschützt werden?

Die Insel inmitten des Atlantiks kann, wie auch alle anderen Teile der Erde, ohne die Bienen nicht existieren. Dabei geht es nicht nur darum, dass ihr wertvoller Honig ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft ist, oder die süßen Genussmomente der Menschen stillt. Nein, es geht darum, dass insbesondere hier sehr viele endemische Pflanzen wachsen. Wie sollten sie weiterbestehen ohne die Bienen? Was auf dieser Insel würde noch Früchte tragen, wenn die Bienen weg sind? Wer würde die Blüten bestäuben und somit die Natur in ihrer unglaublichen Schönheit weiterleben lassen?

Das alles kann niemand außer den Bienen.

Oft denkt man nicht nach, tut unbewusst Dinge, deren Konsequenz einem nicht bewusst ist. Mit diesem Blog sollen die Gedanken für die Natur und das Leben in ihr wieder in den Vordergrund rücken.

Bienen fliegen zu einer Blüte - Teneriffas Bienen & HonigBesonders jetzt, in den Frühlings- und Sommermonaten und auch später in den Sommermonaten grünt, blüht und duftet es auf der ganzen Insel. In den Cañadas des Teide Nationalpark beginnen die Tajinasten zu blühen, die Kastanien, die für die Menschen hier so wichtig sind, recken ihre Kerzen der Sonne entgegen, die Kartoffel, die Zitronen, die Orangen, die Pfirsiche, die Mangos, die Papayas, die Avocados, der Mais, das Futter für die Ziegen und Schafe … und vieles vieles mehr – alles blüht und möchte uns Menschen einen reich gedeckten Tisch präsentieren. Doch das geht nur, wenn es Bienen gibt. Und wenn sie eine Chance haben, ihrer Arbeit nachzugehen.

Keine Angst, die Insel Teneriffa ist nicht voll mit Bienen, die einem ständig und überall begegnen. Insbesondere in die Touristenmetropolen verirren sie sich nur ganz selten. Aber in der Abgeschiedenheit der Natur, in den Wäldern, auf Wanderwegen, oder in den ursprünglichen kleinen Ortschaften der Insel sind sie zu finden. Also genau dort, wo sie sein sollen.

Es gilt sie zu schützen und es sollte jedem Besucher und Gast dieser Insel ein aufrichtiges Bedürfnis sein, sich als Teil dieses Schutzprogramms für die Bienen zu arrangieren. Nicht durch finanzielle Hilfe oder intensiver Mitarbeit im Naturschutz, sondern einfach nur dadurch, die Bienen bei ihrer Arbeit nicht zu stören, sie nicht zu verjagen und sie am Leben zu lassen.

Und wenn das heißen sollte, dass man ihnen einen kleinen Teil seines Kuchens überlässt, dann darf man das mit ruhigem Gewissen tun. Denn jeder von uns erfreut sich an dem leckeren Löffel Honig auf dem morgendlichen Brötchen oder auch im Tee, an jeder Pflanze, jeder Blüte, jedem Stück leckeren Obst. Es ist ein Geben und Nehmen und nur wenn wir das verstanden haben und unseren Umgang mit den Bienen darauf ausrichten, wird auch Teneriffa für die Zukunft eine solch vielfältige und bezaubernde Insel bleiben. 

Übrigens:
Den besten Bienenhonig bekommt man nur in speziellen Geschäften und auf den wöchentlichen Gemüsemärkten " “Mercadillo del Agricultor"

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