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Die drei schönsten Wanderrouten auf den Teide

Der Teide 3718m

Der Teide…

ist der größte Nationalpark auf Teneriffa. Sein Name wurde aus dem Wort "Echeide" abgeleitet. Dieser Begriff hieß in der Sprache der Guanchen so viel wie "Hölle" und deutete auf die vulkanischen Ursprünge der Kanareninsel hin.
Der Teide Nationalpark ist etwa 19.000 Hektar groß. Er überrascht mit einem Farbspiel, das von rötlichen und braunen Farbtönen bis hin zu graugelben Nuancen reicht. Die Farbkontraste beruhen auf den verschiedenen Gesteinsarten. Die höchste Erhebung des Nationalparks ist der Pico del Teide. Er ist 3.718 Meter hoch und ein beliebtes Ziel für Wanderer. Hier finden Sie die 3 interessantesten Routen auf den Teide.

 

 

Weitere Informationen zum Thema "Wandern auf Teneriffa" finden Sie hier

 

Teide Nationalpark - 19.000 Hektar groß

Route 1: 2-tägige Tour mit Sonnenaufgang

Diese Route ist sehr anspruchsvoll und nur für Wanderer zu empfehlen, die geübt sind und sich am Tag der Wanderung fit fühlen. Die Tour führt Sie über 3.000 Höhenmeter hoch. Die Luft wird merklich dünner sein, aber Ihre Mühe wird mit einem sagenhaft schönen Blick auf den Sonnenaufgang belohnt werden.
Die Wanderung beginnt am Parkplatz Montana Blanca. Zunächst geht es ca. 2 Stunden lang an mehrfarbigen Feldern aus Bimsstein entlang. Der Weg ist auf dieser ersten Etappe leicht ansteigend und verhältnismäßig breit. Auf diesem Wegstück sehen Sie die berühmten Huevos del Teide, die Teide-Eier. Riesige Brocken aus Lava liegen verstreut in der vulkanischen Landschaft. Der erste Tag der Wanderung umfasst rund 1.000 Höhenmeter bis zum Refugio de Altavista. Hier besteht eine Möglichkeit zum Übernachten. Refugio de Altavista ist eine Schutzhütte, die sich in etwa 3.260 Höhenmetern befindet.
Um den Sonnenaufgang pünktlich zu erleben, sollten Sie am nächsten Tag etwa um 5.30 Uhr starten. Da es hier um diese Uhrzeit noch sehr dunkel ist, sind Stirnlampen beim Wandern sinnvoll. Wenn Sie dem Wanderweg bis auf den Gipfel folgen, erwartet Sie dort ein Ausblick über die Insel, der Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Für den Rückweg ins Tal steht Ihnen eine Seilbahn zur Verfügung. Es kann allerdings auch vorkommen, dass diese bei schlechtem Wetter nicht fahren kann und Sie zu Fuß absteigen müssen.

 

Route 2: 15 Kilometer entlang des "Sendero 4"

Nationalpark Teide - 19.000 Hektar groß
Mit dem Begriff "Sendero" wird auf Teneriffa ein ausgeschilderter Wanderweg bezeichnet. Anhand der Nummern haben Sie im Teide Nationalpark eine gute Orientierung. Der "Sendero 4" ist mit 15 Kilometern eine der längeren Routen des Parks, dafür aber leicht zu begehen. Starten Sie Ihre Wanderung am besten am Parkplatz des Besucherzentrums El Portillo. Von dort aus geht es am südlichen Caldera-Rand entlang. Sie passieren die sieben Cañadas und landen am Parador Hotel. Der Rückweg erfolgt auf derselben Strecke. Der "Sendero 4" bietet Ihnen die Gelegenheit zum Abkürzen der Wanderung. Hierzu verlassen Sie den "Sendero 4" an der Abzweigung zum "Sendero 16/17".
 
 
 
 
 
 
 

 

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Route 3: Aufstieg zum Gipfel des Guajara

Teide Nationalpark - zum Gipfel des Guajara

 

Dieser Wanderweg ist einer der schwierigsten im Teide Nationalpark. Der Höhenunterschied, der auf teils unwegsamen Abschnitten zurückgelegt werden muss, beträgt über 700 Höhenmeter. Den Startpunkt erreichen Sie über das Hotel Parador. Hier geht der "Sendero 4" entlang, der Sie zu Ihrer eigentlichen Route bringt. Der "Sendero 4" führt an den Piedras Amarillas vorbei und durch eine Ebene. Auf diesem Weg finden Sie zwischen zwei Mauern einen Abzweig zum "Sendero 5" gen Degollaga de Guajara. Hier biegen Sie ab. Sie wandern an Ginsterbüschen vorbei und erhaschen einen wunderschönen Ausblick auf mehrere Gipfel, darunter die des Pico del Teide, des Montaña Blanca und des Pico Viejo. Der Rückweg kann auf derselben Strecke oder auf dem "Sendero 15" bis zur TF 21 erfolgen, von wo aus ein Bus nach Vilaflor fährt.

 
 
 
 
 
 

Allgemeine Infos

Die Sonneneinstrahlung kann auf dem Vulkan sehr stark sein. Daher sollten Sie unbedingt genügend Trinkwasser und eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor mit auf Ihre Wanderung nehmen. Ausreichende Verpflegung ist ebenfalls empfehlenswert. Wanderstöcke erleichtern Ihnen die Bewältigung der schwierigeren Routen. Für die Besteigung der letzten 170 Höhenmeter des Pico del Teide benötigen Sie eine Genehmigung, die nur bei gutem Wetter ausgestellt wird. Diese erhalten Sie bei der Parkverwaltung. Ihnen wird ein bestimmtes Zeitfenster für die Besteigung zugewiesen, an das Sie sich halten müssen. Vergessen Sie nicht, dass Sie nicht in den deutschen Bergen, sondern auf einem kanarischen Vulkan unterwegs sind. Insbesondere am Kraterrand treten intensive Schwefelgase aus, die Sie nicht zu lange einatmen sollten. Die Gase riechen unangenehm und sind teilweise gefährlich. Auch die Bodenbeschaffenheit ist hier anders als in üblichen Wandergebieten. Im Teide Nationalpark wandern Sie einerseits auf sandigem Untergrund, andererseits auf riesigen Lavablöcken, die extrem scharfe Kanten haben können. Wenn Sie diese Tipps und die Anweisungen der Parkverwaltung beachten, warten bei der Besteigung des Pico del Teide einmalige Urlaubserlebnisse auf Sie.
 

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