Ferienhaus Canarias

Kanarische Knollen - papas canarias

Alte Kartoffelsorten von der Kanaren

Von ehemaligen amerikanischen Auswanderern, die in ihre europäische Heimat zurückkehrten, mitgebracht, gibt es etwa seit dem 16. Jahrhundert auch auf den Kanaren Kartoffeln.
Mehrere Arten der ‚schönen Knollen‘ („papas bonitas“) finden sich hier und sie tragen so schöne Namen wie "ojo de perdiz“ (Auge des Rebhuhns), „bonita blanca“ (Schöne Weiße), „azucena negra“ (schwarze Lilie), oder „palmera negra“ (Schwarze Palme).
Man serviert sie hier hauptsächlich als „papas arrugadas“, in Salzwasser zu sogenannten „Schrumpelkartoffeln“ gegart, mit der typisch kanarischen Soße „Mojo rojo“ (aus roten Paprikaschoten) oder der grünen Alternative „Mojo verde“ (mit Petersilie und grüner Paprika). Wobei die  papas arrugados von den papa negras (Lavakartoffeln) nur in besonders guten Restaurants serviert werden. Das liegt daran das der Preis für die papas negras bis zu 19 Euro je nach Erntezeit kosten kann. Tipps über gute Restaurants finden Sie im Menü unter Essen und Trinken.

Um den Anbau der alten Sorten zu fördern, hat die kanarische Regierung unter anderem finanzielle Unterstützung für jene Landwirte eingeführt, die sich auf die „papa negra“ und Co. spezialisieren.
Gerade die Gegend rund um Los Realejos bietet mit ihren fruchtbaren Ackerböden hervorragende Voraussetzungen für den Kartoffelanbau.

PAtaPA 2011 bei Los Realejos

"Papas bonitas" und regionaler Wein für 2,50 Euro

Wie jedes Jahr gab es auch Ende November 2011 wieder die „PAtaPA“ – eine Aktion der “Asociación de Viticultores de Tenerife” (ASVITEN), sowie der “Asociación ‘La Papa Bonita’ de Los Realejos“, die ein ganz besonderes Konzept entwickelt haben: in zahlreichen kleinen Bodegas und Tapas-Bars (dieses Jahr nahmen 23 Lokale teil) servierte man günstige Tapas auf Kartoffelbasis.

Dazu gab es - im Preis von 2,50 Euro inbegriffen – ein Gläschen Weißwein aus der Region. So mancher wird wohl überrascht gewesen sein, wie viel Geschmack so eine kleine Knolle in sich tragen und schließlich auf den Teller bringen kann. Doch die besondere Vulkanerde, in der sie wachsen, und ihre kleine Größe sorgen dafür, dass kanarische Kartoffeln wesentlich geschmacksintensiver sind als ihre europäischen Verwandten.

Am Ende des Tages, nach einer wohlschmeckenden Tapas Tour, wurden schließlich noch der beste regionale Wein, sowie die gelungensten Tapas gekürt.

 

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