Ferienhaus Canarias

Honig von Teneriffa

Teneriffa ist für seine zahlreichen Agrarprodukte, frisches Obst und Gemüse, den heimischen Ziegenkäse, kräftige Weine, sowie die typisch kanarischen „papas“ – kleine, geschmacksintensive Kartöffelchen – bekannt. Doch gerade ein Produkt existiert auf der Insel in so großer Sorten- und Farbvielfalt wie kein zweites: Die Rede ist vom Honig Teneriffas.

Der „miel“ wird auf der ganzen Insel produziert, jedoch kommen beispielsweise aus dem Norden andere Honigsorten als in den zentralen Hochregionen rund um den Teidegipfel hergestellt werden können. Grund sind die unterschiedlichen Voraussetzungen für das Pflanzenwachstum: Während der Norden häufiger vom Regen betroffen und demnach fruchtbarer ist, bieten die höheren Lagen der Cañadas eher trockenen Sträuchern einen Lebensraum.


Solche exquisiten Sorten wie Avocadohonig oder Bananenhonig haben ihre Herkunft in den nördlichen Inselregionen. Um zu garantieren, dass der Honig sortenrein ist – man nennt ihn dann „monofloral“ –, werden die Bienenstöcke eigens vom Imker an geeigneten Orten positioniert. Dabei ist das Verladen der teilweise bis zu fünfzig Kilo schweren Holzkisten sehr kräftezehrend und anstrengend sowohl für Imker, wie auch für das Bienenvolk.
Das Gegenstück zum monofloralen Honig ist der sogenannte „multiflorale“, der sich durch mehrere Blütenaromen auszeichnet. Kastanienblüten-Fenchel-Honig, "miel de flores" (Blütenhonig) oder Wildkräuterhonig, diese beiden Sorten schmecken sehr intensiv und werden gerne für Desserts und zum Süßen von Tees etc. verwendet.

Die Abläufe innerhalb des Bienenvolks sind stets klar geregelt und wiederholen sich jährlich nach dem gleichen Schema

Während des Sommers wächst es von etwa 20.000 Bienen auf das Siebenfache an – es werden schließlich mehr Honigsammlerinnen, etc. benötigt. Dabei verringert sich die Lebenserwartung auf wenige Wochen, in denen die Bienen viele tausend Kilometer im Flug zu den Blüten zurücklegen. Mehrere Millionen müssen von den kleinen Tierchen bestäubt werden, um schließlich genug Nektar für ein Kilo des süßen Honigs zu erhalten.
In der Wärme des Bienenstocks vollzieht sich dann die Wandlung vom bloßen Blütennektar zu einer cremigen Masse, der nach und nach die Feuchtigkeit entzogen wird. Daraufhin kann der Imker sie von den Bienenwachswaben abschaben und im nächsten Schritt daraus Honig herstellen. Dabei ist höchste Vorsicht geboten: Nicht nur sind die Honigproduzentinnen schneller versehentlich zerdrückt, als man denkt – die Gefahr, von verärgerten Sammlerinnen gestochen zu werden, besteht ebenfalls.


Doch ist die kostbare, süße Leckerei, die Farben von Goldgelb über Bernstein bis hin zu einem dunklen Rotbraun haben kann, erstmal in Gläschen abgefüllt, bieten sie beispielsweise ein ideales Urlaubsmitbringsel für die Daheimgeblieben.

Inselhonig von Teneriffa – man sollte ihn aber auch selbst gekostet haben, denn andernfalls verpasst man eine Spezialität.

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