Ferienhaus Canarias

Die Goldmohnblüten-Tour - Eine Blume zeigt uns die Insel

Aus zahlreichen Gründen zieht die Insel Teneriffa seit vielen Jahren ihre Besucher an. Einer davon ist die Blütezeit des Goldmohn. Die "amapola amarilla" oder auch "Kalifornischer Mohn" genannte Pflanze bietet einen bezaubernden Anblick. Die einst von Amerika auf die Kanarischen Inseln eingeführte Pflanze lockt vor allem Naturliebhaber jedes Jahr aufs Neue nach Teneriffa. Aber wer möchte sich dieses goldige Spektakel schon entgehen lassen? In jedem Frühjahr blüt diese Schönheit auf Wiesen, Feldern, in Flussbetten und sogar an Straßenrändern in 1.300 m bis zu 2.000 m Höhe. Viele Gärtner scheitern an dem Versuch, die hier frei wachsende Blume zu ziehen. Nicht nur auf Teneriffa, auch auf den Nachbarinseln La Gomera und Fuerteventura wächst der Goldmohn.

Neben dem wunderschönen Anblick bietet die amapola amarilla jedoch noch einiges mehr. Zum Einen wird sie für homöopathische Zwecke genutzt. So auch in Arzneimitteln gegen Schlafstörungen. Außerdem heißt es, sie habe eine heilende Wirkung bei Angstzuständen und psychischer Belastung.

Doch abgesehen von dem Aspekt der Schönheit und heilenden Kraft gibt es noch etwas, was der kalifornische Mohn kann. Er zeigt uns etwas von der Insel. Wer dem Mohn folgt, kann mitunter die interessantesten Orte Teneriffas entdecken, denn er wächst vor allem in Arico, Arafo, La Laguna sowie Vilaflor. Man sollte also nicht nur den Goldmohn an sich bewundern, sondern ruhig auch mal die Orte, die er schmückt. Hierbei kommen nicht nur Wanderer, Kletterer und Naturliebhaber, sondern auch Kunst-, Musik- und Architekturbegeisterte auf ihre Kosten.

 

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Teneriffa GoldmohnblühteGoldmohnblüten-Tour

Lassen wir uns einmal von der Goldmohnblüte führen.
Unsere Goldmohnblüten-Tour startet in Vilaflor im südlichen Landesinneren Teneriffas. Hier befinden wir uns in 1.400 m Höhe über dem Meeresspiegel und somit im höchst gelegenen Ort Spaniens. Den Namen hat der Ort einer kleinen Legende zu verdanken. Es heißt, ein Eroberer habe seinerzeit eine wunderschöne Ureinwohnerin im Wald verschwinden sehen und daraufhin gesagt: "Ich sah die Blume" ( = ví la flor). Was man hier definitv sehen kann, ist die Goldmohnblüte, und zwar nicht zu knapp. In diesem von Kiefern umgebenen Ort ist die Luft sauber und klar, somit bietet er die reinste Erholung für Menschen mit Atembeschwerden. Bekannt ist Vilafor für seinen Wein und die Mineralwasserquellen. Von hier stammt das Fuente Alta - Wasser. Ebenso bekannt sind die Stickereien und Spitzenarbeiten, die vor allem die Frauen des Ortes kreieren. Eine weitere Berühmtheit ist der Anfang des letzten Jahrhunderts geborene Padre Pedro. Er verließ die Insel und ging nach Guatemala um seine Botschaft zu verbreiten. Dort erreichte er viel Gutes, indem er aktiv handelte. Zum Dank für seine Taten und damit für sein ganzes Lebenswerk wurde ein Denkmal für ihn errichtet. Die Kirche San Pedro beinhaltet neben einer Alabasterstatue des Heiligen Petru typisch kanarische Holzschnitzkunstwerke.

 

Goldmohnblühte Arico Teneriffa Süden

Goldmohnblüte in Arico

Als nächstes führt uns die Goldmohnblüte nach Arico im Südosten Teneriffas.  Arico ist eine ländliche, authentisch gebliebene Gemeinde mit vielen Fincas und Landhäusern. Hier betreiben die Bewohner immer noch Ackerbau. Aufgrund der Weitläufigkeit ist der Ort als historischer Komplex geschützt. Der höchste Berg der Gemeinde ist der Montaña de la Grieta. Hier lässt es sich hervorragend wandern und klettern. Arico verfügt über ein Klettegebiet, das vom Anfänger über Fortgeschrittene bis hin zum Profi jeden begeistert. Wer sich nicht so viel bewegen möchte, schaut sich einfach in aller Ruhe den Goldmohn an. Ebenfalls einzuplanen sind ein Besuch in der Käserei sowie der Weinkellerei. Der Käse Aricos wurde bereits mit Preisen ausgezeichnet.

Es geht weiter nach  Arafo. Diese künstlerische und musikalische Stadt im Nordosten Teneriffas liegt in einem Tal, das landwirtschaftlich genutzt wird. In der katholischen Pfarrkirche San Juan Degollado auf dem Stadtplatz befinden sich Holzschnitzereien von Pablo Serrano. Inselweit bekannt sind die Kunsthandwerksmessen von Arafo. Das Konzerthaus el Auditorio Juan Carlos I für musikalische Veranstaltungen trägt den Namen des spanischen Königs, der das Haus einst persönlich einweihte. Für historisch Interessierte lohnt ein Blick auf das Haus des ersten Pfarrers des Ortes Antonio José Rodríguez. Das Casa Cura Viejo stammt aus dem Jahr 1795 und kann heutzutage als Ferienhaus gemietet werden. Arafo ist der Startpunkt für viele Wanderungen und Radtouren über Weinberge und Schluchten Richtung Cumbre Dorsal. Dort zeigt sich die Goldmohnblüte in ihrer schönsten Pracht. Ebenfalls erstaunlich ist eine S-Kurve auf einer Wanderstrecke, in der man deutlich den Gesteinsaufbau der Vulkanablagerungen sehen kann. Außerdem befindet sich auf dem Bergrücken zwischen La Laguna und Cañades ein astro-physikalisches Observatorium, das jedoch nicht besichtigt werden kann.

 


 

La Laguna

Goldmohnblüte in La Laguna

Der letzte Halt auf unserer Goldmohnblüten-Tour ist La Laguna bzw. San Cristobal de la Laguna im Norden Teneriffas.
Die Universitätsstadt und der gleichzeitige Bischofssitz wurde am 02. Dezember 1999 zum Weltkulturerbe ernannt. Mit Recht, denn die 1495 gegründete Stadt ist seit 1510 kulturelles, religiöses und politisches Zentrum der Insel. Zahlreiche Sakralbauten und prächtige historische Gebäude wie Paläste und Architekturdenkmäler sowie traditionelle Häuser aus dem 17. Jahrhundert lassen die Besucher staunen. Desweiteren verfügt die Stadt über ein historisches, wissenschaftliches sowie anthropologisches Museum und über ein Museum der sakralen Kunst. Kultur, wo man auch hinblickt. Doch auch die vielen Studenten kommen auf ihre Kosten. La Laguna hat nicht nur Bars, Restaurants, Cafés und Clubs, sondern auch eine Shoppingpassage mit vielen Geschäften und Botiquen. Zum Sonnen und Baden laden die Strände Playa Roquete, Playa Arenal und Playa Juan ein.

Was gibt es nicht alles zu sehen auf Teneriffa???

Allein auf dieser kleinen Tour kann man einiges erleben und das nur, um eine kleine Pflanze zu bewundern. Es ist klar: die Goldmohnblüte kann mehr als es zunächst scheint. Sie sieht nicht nur gut aus und kann heilen, sie eignet sich auch wunderbar als Reiseführer!

Elke J. aus Berlin

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