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Formel 1 - bald auch auf Teneriffa?

Formel 1 Wagen auf TeneriffaAuf der Urlaubsinsel Teneriffa soll bis zum Jahr 2017 eine neue Strecke für die Formel 1 gebaut werden. Die Rennstrecke soll ein weiterer Austragungsort für die Rennen der Königsklasse des Motorsports werden und auch andere Motorsport-Veranstaltungen anziehen.

 

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Investoren gesucht...

Für das Projekt werden noch private Geldgeber gesucht. Insgesamt soll ein Budget von etwa 30 Millionen Euro in die neue Rennstrecke investiert werden. Es ist von einem Geschäftszyklus von 40 Jahren die Rede, das heißt der Investor bekommt eine festgeschriebene Konzession für diesen Zeitraum. Die Geldgeber würden also für Ihren Einsatz 40 Jahre lang die Einnahmen von Veranstaltungen auf der Rennstrecke erhalten. Das geplante Projekt wurde bereits im spanischen sowie im EU-Amtsblatt vorgestellt. Die neue Formel-1-Strecke soll "Circuit de Tenerife" heißen.

 

roter Rennwagen

Alternative zu  Barcelona

Schon eine ganze Weile suchte man nach einer Alternative zum traditionellen Rennen und Dauerbrenner im spanischen Barcelona. In den Überlegungen stand beispielsweise ein Stadtkurs in Madrid, der Hauptstadt Spaniens, ganz oben auf der Liste. Ein Stadtrennen in Valencia musst allerdings aus Kostengründen abgesagt werden. Teneriffa bemüht sich bereits seit dem Jahr 1995 darum, dass ein Gastspiel der Formel 1 auf der Vulkaninsel abgehalten wird. Das neue Projekt auf Teneriffa soll nun eine Wende und neue Hoffnung bringen. Die Verantwortlichen sind optimistisch, dass sich die Pläne dieses Mal umsetzen lassen.

Insbesondere die attraktive Lage auf der beliebten Kanareninsel gibt Mut zur Hoffnung. Die Rennstrecke soll im Süden Teneriffas gebaut werden. Diese Lage zeichnet sich vor allem durch die gute Verkehrsanbindung und die Nähe zum internationalen Flughafen der Insel aus. In Atogo, einem zur Gemeinde Granadilla de Abona gehörenden Ort, steht eine Fläche von rund 130 Hektar für das Projekt bereit. Das bislang ungenutzte Grundstück eignet sich sehr gut für eine Rennstrecke. Die boomenden Touristenziele Arona und Adeja befinden sich in der Umgebung. Die beiden Orte ziehen bereits jetzt ca. 78 Prozent der Inselgäste an. So soll ein für Urlauber und Formel-1-Fans reizvolles Gesamtpaket entstehen, das viele auf die Insel lockt.

 

Herausforderungen, Vorteile und Formel 1

Das Klima der Kanareninsel Teneriffa und die Sonnengarantie sind ein zusätzlicher Anreiz für die Besucher der Motorsport-Strecke. Für die Fahrer selbst wird dieses zu einer besonderen Aufgabe, die das Rennen noch spannender machen könnte. Die kanarische Mittagssonne wird sowohl für die Motorsportler als auch für die Fahrzeuge und Materialien zu einer Herausforderung. Die Materialbeständigkeit der Formel-1-Fahrzeuge würde auf eine harte Probe gestellt, der Nervenkitzel während des Rennens erhöht.
Höchste Sicherheitsstandards sollen ein Aushängeschild der neuen Rennbahn werden. Darüber hinaus wird ein eigenes Medical-Center entstehen. Abgerundet wird das Projekt durch weitere Kurse für Kart-Rennen und eine Rallyecross-Bahn. Ferner wird die Formel-1-Strecke selbst einen äußerst spannenden Kurs haben, der die Herzen von Motorsportfreunden höher schlagen lässt. Die Gesamtlänge wurde bei 4,067 Kilometern angesetzt. Der Kurs wird von einem Architektenbüro entworfen, das bereits den erfolgreichen "Circuit de Catalunya" in Barcelona entworfen hat. Die Architekten haben ein provisorisches Layout erstellt, das weiter ausgearbeitet wird. Die vorläufigen Entwürfe sehen eine Grand-Prix-Variante mit 15 Kurven, darunter 5 Rechts- und 10 Linkskurven, und einer Start-Ziel-Geraden mit einer Länge von 819 Metern vor. Hierauf soll eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h erreicht werden können. Für das Paddock werden 102.000 Quadratmeter eingeplant. Die Strecke soll von der FIA zertifiziert werden.

Für die Bewohner Teneriffas bedeutet der Bau der neuen Rennstrecke eine wachsende Zahl an Arbeitsplätzen. Diese werden auf der Kanareninsel dringend benötigt. Bereits während der Bauphase entstehen aller Voraussicht nach um die 300 neuen Stellen bei den Bauunternehmen. Wie sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt nach der Fertigstellung der Rennstrecke entwickeln wird, hängt insbesondere davon ab, welchen Erfolg diese verbuchen kann. Werden die neue Strecke und die darauf stattfindenden Veranstaltungen gut angenommen, sind auch nach dem Bau viele Arbeitsplätze vorhanden.

 

Teneriffa von La Gomera aus gesehen

Rennstrecke "Circuit de Tenerife 2017

Die neue Rennstrecke "Circuit de Tenerife" soll 2017 eröffnet werden. Der Erfolg des Projekts hängt jedoch nicht nur von den Architekten und Auftraggebern ab, sondern auch von potentiellen Sponsoren. Je mehr Geldgeber investieren möchten, desto wahrscheinlicher ist eine zeitnahe und langfristig erfolgreiche Umsetzung der Pläne. Wenn genügend Sponsoren gefunden werden, könnte die Formel 1 schon in wenigen Jahren auf Teneriffa starten.

 

 Erleben Sie das Rennen der Königsklasse 2017 auf einer Länge von 4067 Kilometern.  Ihr Highlight demnächst auf Teneriffa!

 

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